Ihr Alltag bietet Ihnen unzählige Gelegenheiten, Ihr Bewusstsein zu erweitern. Es macht einen gewaltigen Unterschied in bezug auf Lebensfreude und Lebensqualität, ob Sie Ihr alltägliches Tun und Handeln achtlos und gleichgültig verrichten wird oder ob Sie die Gelegenheit erkennen, Ihr ganzes Potenzial auszuschöpfen. Entscheidend ist, WIE Sie etwas tun!

Die Kunst des Lebens entfaltet sich in vier Stufen:

1. Wahrnehmung

2. Entscheidung

3. Übung

4. Kunst

Wahrnehmung bedeutet, dass Sie sich dessen bewusst werden, was nicht gut läuft in Ihrem Leben. Wenn sich Ihnen in Ihrem Alltag, ganz gleich, in welchem Bereich, ständig Hindernisse in den Weg legen, ist es sicher sinnvoll, einmal genau nachzusehen, was schief läuft. Gibt es etwas, das Sie stört in Ihrem Leben? Schauen Sie genau hin und untersuchen Sie Ihr Leben auf Schwachpunkte.

Entscheidung bedeutet, dass Sie eine Wahl treffen. Es sind nämlich nicht die Umstände oder andere Personen, die sich Ihnen in den Weg legen (auch, wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag), sondern es ist stets Ihre Reaktion auf das, was Ihnen geschieht. Wollen Sie, das alles so bleibt, wie es ist? Sind Sie glücklich und zufrieden mit Ihrem Leben, in allen Bereichen? Oder gibt es da schon das eine oder andere, das Sie zwar nervt, das Sie aber in Kauf nehmen (Sie haben sich halt daran gewöhnt)? Gibt es gar etwas, was Sie mächtig stört, doch Sie wissen nicht, wie damit umgehen? Gibt es in Ihrem Leben etwas, das Sie endlich ändern willst? Entscheiden Sie sich – treffen Sie eine Wahl! Wie immer Sie sich entscheiden – ob Sie alles beim Alten belassen möchten oder etwas ändern wollen -, tun Sie es ganz bewusst.

Übung bedeutet, dass Sie, wenn Sie eine Wahl getroffen haben, etwas unternehmen. Sie haben eine Absicht gefaßt, und die müssen Sie nun mit Handlung untermauern. Stellen Sie einen Plan auf, wie Sie Ihr neues Ziel erreichen möchten. Unterteilen Sie diesen Plan in kleine, gut ausführbare Schritte. Gehen Sie jeden einzelnen Schritt ganz bewusst und achtsam, genießen Sie den Weg und freuen Sie sich über das Erreichen eine jeden kleinen Meilensteines.

Kunst ist gleichbedeutend mit bewusst und absichtsvoll leben. Sie haben etwas Störendes in Ihrem Leben wahrgenommen, haben die Entscheidung getroffen, was Sie ändern wollen und haben geübt und neue Muster in Ihr Wesen integriert. Das, was Sie erlernen wollten, ist Ihnen nun in Fleisch und Blut übergegangen. Sie sind wieder ein Stück gewachsen, haben Ihr Bewusstsein wieder ein Stück erweitert, und jede weitere Veränderung wird Ihnen nun immer leichter fallen. Je mehr Sie lernen und an Ihren Erfahrungen wachsen, umso mehr lernen Sie, wie man lernt und wächst. Eine aufwärts führende Spirale, die, wenn Sie sie nicht unterbrechen, erst mit Ihrem letzten Atemzug endet.

 

Wann werden Sie es – einfach – tun?

Wann entscheiden Sie sich, die Kunst des Lebens zu verwirklichen?

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]4 Tipps für’s tägliche Leben …

… um die Kunst des Lebens zu verwirklichen:

  • Fragen Sie sich selbst immer wieder, was für Sie wirklich wichtig ist.
  • Beschließen Sie, sich auf das auszurichten, was für Sie wichtig ist.
  • Bemerken Sie, wenn in Ihrem Alltag Zweifel, Unsicherheit und Verwirrung auftauchen und richten Sie sich immer wieder willentlich auf Ihre Absicht aus.
  • Sich die eigene Absicht immer wieder bewusst zu machen, kann schon allein oft dafür sorgen, dass sich unwesentliche Ablenkungen auflösen.[/div]

 

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So allmählich nähern wir uns dem Höhepunkt dieses Kurses und wollen uns heute ganz und gar der Liebe widmen:

[div3 class=“quote“ class2=“quote-l“]“Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.

Liebe besitzt nicht, noch läßt sie sich besitzen.

Denn die Liebe genügt der Liebe.

Wenn du liebst, solltest du nicht sagen: „Gott ist in meinem Herzen“, sondern: „Ich bin in Gottes Herzen.“

Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.

Liebe hat keinen Wunsch, als sich selbst zu erfüllen.“

– Khalil Gibran [/div3]

 

Über die Liebe

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, entspannen Sie sich und schauen Sie sich noch einmal das obige Gedicht an. Es hat vier Absätze. Lesen Sie jeden einzelnen Absatz durch und reflektieren jeweils einige Minuten darüber.

Fühlen Sie, was Sie dabei empfinden, und was immer Sie spüren, lassen Sie es einfach da sein, ohne irgendetwas damit zu machen.[/div]

 

Der Klang der Liebe

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Entspanneen Sie sich, nehmen ein paar tiefe Atemzüge und werden innerlich still und ruhig. Sagen Sie zu sich selbst, zunächst im Stillen, das Wort „Liebe“. Wo in Ihrem Körper können Sie es hören?

Dann sprechen Sie das Wort „Liebe“ laut aus und bemerken, wo in Ihrem Körper Sie es spüren können. Sie können auch damit experimentieren, es auf verschiedene Weisen, in verschiedenen Stimmlagen auszusprechen. [/div]

 

Ich liebe dich

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Wählen Sie ein unbelebtes Objekt aus und sagen zu ihm: „Ich liebe Dich.“ Fühlen Sie, wie Sie sich damit fühlen. Machen Sie das mit vielen verschiedenen Objekten.

Dann gehen Sie dazu über, die Übung mit Pflanzen zu machen, und danach mit Tieren.

Ganz zum Schluß machen Sie die Übung mit Menschen. Sie können das zunächst im Stillen machen, indem Sie Ihre Aufmerksamkeit auf irgendeinen Menschen richten und denken: „Ich liebe Dich.“ Sie können es natürlich auch als Partnerübung machen. Seien Sie kreativ und finden Ihre eigenen Variationen für diese Übung 🙂

Variation:
Anstatt zu sagen „Ich liebe Dich“, fühlen Sie einfach die Liebe, die Sie für das Objekt, die Pflanze, das Tier, den Menschen empfinden. Einfach nur fühlen 🙂 [/div]

 

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Diese Folge handelt von einem der machtvollsten Geheimnisse im Leben – dem Gefühl der Dankbarkeit. Lassen Sie sich dazu von dem nachfolgenden Zitat des Zenmeisters Thich Nhat Hanh und den anschließenden Übungen inspirieren 🙂

 

[div3 class=“quote“ class2=“quote-l“]Um uns herum birst das Leben schier vor Wundern – ein Glas Wasser, ein Sonnenstrahl, ein Blatt, eine Raupe, eine Blume, ein Lachen, Regentropfen. Wenn du voller Achtsamkeit lebst, fällt es nicht schwer, überall die Wunder zu erkennen.

In jedem menschlichen Wesen sind zahlreiche Wunder. Augen, mit denen wir Tausende von verschiedenen Farben und Formen wahrnehmen können; Ohren, mit denen wir das Summen einer Biene oder einen Donnerschlag vernehmen können; ein Gehirn, das uns ermöglicht, über ein einziges Staubkorn ebenso nachzusinnen wie über der gesamten Kosmos; ein Herz, das im gleichen Rhythmus schlägt wie das aller anderen Wesen.

Sind wir erschöpft und enttäuscht von den Anforderungen des Alltags, nehmen wir diese Wunder oft gar nicht wahr, aber sie sind stets da.

Betrachte einmal den Apfelbaum in deinem Garten. Betrachte ihn mit deiner ganzen Aufmerksamkeit. Er ist wahrhaftig ein Wunder. Wenn du das bemerkst, sorgst du gut für ihn, und damit wirst du auch ein Teil seines Wunders. Selbst wenn du ihn erst ein paar Wochen lang gehegt hast, werden seine Blätter grüner, glänzender.

Und so ergeht es auch den Menschen um dich herum. Bist du voller Achtsamkeit, wirst du aufmerksamer, verständnisvoller, liebevoller. Deine Gegenwart ist dann nicht nur für dich selbst nährend, macht dich schöner, sondern auch die anderen blühen dabei auf.
Die friedliche Gegenwart eines einzigen Menschen kann somit die gesamte Gesellschaft verändern. [/div3]

 

Ein Gefühl der Dankbarkeit entwickeln

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Nehmen Sie sich Zeit und kommen innerlich zur Ruhe; dann betrachten Sie Ihr gesamtes Leben und machen sich bewusst, was es da alles gibt, für das Sie dankbar sein können.
Für wen u./o. was sind Sie dankbar? Finden Sie 10 oder mehr Menschen, Dinge u./o. Ereignisse in Ihrem Leben, für die Sie wirklich dankbar sind – und dann fühlen Sie, wie es sich anfühlt, dankbar zu sein.

Hinweis:
Wenn Sie möchten, dann legen Sie ein Dankbarkeits-Tagebuch an, in dem Sie jeden Tag notieren können, für was Sie dankbar sind. [/div]

 

Ein Morgenritual

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Beginnen Sie Ihren Tag, indem Sie sich daran erinnern, für wen und was Sie alles dankbar sind. Sie können auch gleich nach dem Aufwachen Ihre Aufmerksamkeit auf fünf Menschen u./o. Dinge richten, für die Sie dankbar sind [/div]

 

Meditation über Dankbarkeit

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf einen Menschen, der Ihnen nahesteht und den Sie lieben. Finden Sie fünf oder mehr Merkmale u./o. Eigenschaften an ihm, für die Sie dankbar sind. Bleiben Sie so lange, wie Sie möchten, bei diesem Gefühl.

Wenn Sie möchten, dann bringen Sie Ihr Gefühl von Dankbarkeit ihm gegenüber zum Ausdruck 🙂

Dann nehmen Sie einen Menschen, der Ihnen gleichgültig ist, eine Person, die weder Zuneigung noch Ablehnung in Ihr hervorruft und verfahren in der gleichen Weise wie oben.

Und dann, wenn Sie sich sicher fühlen in Ihrer Fähigkeit, Dankbarkeit für andere Menschen zu empfinden, nehmen Sie einen Menschen, mit dem Sie ein echtes Problem haben und finden mindestens eine Eigenschaft oder ein Merkmal, für das Sie dankbar sind und entwickeln so ein Gefühl von Dankbarkeit für diesen Menschen. [/div]

 

Zum Nachdenken:

[div3 class=“quote“ class2=“quote-l“]Lieben zu lernen stellt einen Prozess dar, in dem wir uns erinnern, wer wir wirklich sind. Die zugrundeliegende Wirklichkeit ist, dass alles Leben auf dem Planeten eine Manifestation des Geistes in materiellen Körpern ist. Alles Leben ist Geist, und der Geist ist heilig; deshalb ist alles Leben heilig. Zur Dankbarkeit gehört, dass wir uns Zeit nehmen, um die Komplexität des Lebens bewusst wahrzunehmen.“

– Robert Odom [/div3]

(Siehe dazu auch das Video auf der dieser Seite)

 

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Nachdem Sie in der letzten Folge das Wesen der Schönheit erkundet haben, können Sie das mit der heutigen Folge noch ein wenig vertiefen. Lassen Sie sich dazu von dem nachfolgenden Zitat Hermann Hesse’s und den anschließenden Übungen inspirieren 🙂

[div3 class=“quote“ class2=“quote-l“]Im Augenblick, da das Wollen ruht
und die Betrachtung aufkommt,
das reine Sehen und Hingegebensein,
wird alles anders.

Denn Betrachtung ist ja
nicht Forschung oder Kritik,
sie ist nichts als Liebe.
Sie ist der höchste und wünschenswerteste
Zustand unserer Seele: begierdelose Liebe.

Dann sehen die Menschen anders aus als sonst.
Schön und häßlich,
alt und jung,
gütig und böse,
offen und verschlossen,
hart und weich sind keine Gegensätze,
sind keine Maßstäbe mehr.

Alle sind schön,
alle sind merkwürdig,
keiner mehr kann verachtet, kann verhaßt,
kann mißverstanden werden.[/div3]

 

Das Schöne in und an Dir entdecken

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Betrachten Sie sich einmal ganz genau und bemerken Sie, was an Ihnen Sie alles schön finden. Untersuchen Sie Ihren Körper mit den neugierigen Augen eines Forschers, der etwas völlig Neues entdeckt hat. Was können Siue alles finden, das schön ist? Schauen Sie auch mal in den Spiegel und erforschen Ihr Gesicht.

Wie fühlen Sie sich, wenn Sie all diesen schönen Dinge in und an sich entdecken?

Und wenn Sie an sich etwas entdecken, dass Ihnen missfällt oder dass Sie an sich kritisieren, dann betrachten Sie es, wie in der gestrigen Folge schon, mit den unschuldigen Augen eines Kindes oder mit den Augen eines Wesens von einem anderen Stern, dem jegliche Beurteilungsmaßstäbe, die wir haben, fehlen.

Erheben Sie sich über die Polarität von gut und böse, schön und häßlich, und betrachten Sie sich einfach als das, was Sie sind – und wertschätzen Sie sich dafür 🙂 [/div]

 

Das Schöne an anderen entdecken

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Die folgende Übung machen Sie zusammen mit einer anderen Person, ohne dass diese Sie bemerkt. Beobachten Sie die andere Person aus einiger Entfernung und bemerken Sie etwas an ihr, das Sie schön finden.

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die dazu neigen, eher das Negative an anderen zu bemerken, dann richten Sie Ihre Aufmerksamkeit ganz bewusst auf das Positive. Und davon hat jeder Mensch etwas, auch wenn es vielleicht nur – nach Ihren Maßstäben – verschwindend gering ist. Bemerken Sie einfach, dass es da etwas gibt, was Ihnen nicht gefällt – und dann richten Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit auf das, was Sie gut finden können.

Dies wird Ihnen umso leichter fallen, je mehr Sie entdecken, wie willkürlich jegliche Bewertungskategorien und -massstäbe sind.

Fühlen Sie, wie Sie sich fühlen, wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst und absichtsvoll auf das Positive in und an anderen richten 🙂

Hinweis:
Sie können diese Übung auch zusammen mit Ihrer Lebensgefährtin/Ihrem Lebensgefährten, mit Freunden oder unter Kollegen machen. [/div]

 

Andere so sehen, wie sie sind

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Betrachten Sie eine andere Person und schalten dabei Ihren urteilenden Verstand so gut es geht ab. Richten Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit auf die andere Person. Finden Sie etwas an ihr, das Sie interessiert. Intensivieren Sie Ihre Aufmerksamkeit noch mehr, bis Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit voll und ganz bei der anderen Person sind.

Wenn Ihre Aufmerksamkeit abgelenkt wird, dann bemerken Sie dies und holen sie sanft wieder zurück. So mühelos, wie Sie können, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den anderen Menschen.
Wie sehen andere aus, wenn Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit ganz bei ihnen sind?
Und wie fühlen Sie sich, wenn Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit ganz bei ihnen sind?
Welche Bedeutung bekommen die Begriffe „Schönheit“ und „Liebe“ für Sie, wenn Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit ganz bei einem anderen Menschen sind?

Hinweis:
Der größtmögliche Ausdruck von leidenschaftlicher Hingabe ist es, mit der vollen Aufmerksamkeit bei etwas oder jemandem zu sein 🙂 [/div]

 

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Vor kurzem habe ich folgenden Zenpower-Tipp veröffentlicht:

[div3 class=“quote“ class2=“quote-l“]Richte Deine Aufmerksamkeit auf etwas, das Du schön findest und fühle, wie sich das anfühlt. Wie fühlt sich Schönheit an? Und wo im Körper kannst Du das spüren? In Deinem Gesicht? Um die Augen herum? Oder die Mundwinkel? In Deiner Brust oder Deinem Bauch? Was geschieht mit Deiner Atmung? Und was geschieht mit DIR?

Wie fühlst Du Dich, wenn Du Schönheit fühlst?[/div3]

 

Daraufhin erhielt ich folgende Rückmeldung:

Hallo Ralf,
Danke für den Zenpower-Tip! ich hab` drüber nachgedacht! Dazu musst du wissen,dass ich 80 Jahre alt bin- technisch seit jeher minder begabt, aber immer noch neugierig auf`s Leben und auch immer noch neugierig auf das, was mit und in mir vorgeht!
Also – Schönheit….spüre ich nicht mehr im Körper – sondern im Kopf, und dafür bin ich zutiefst dankbar! Dafür Schönheit sehen und erleben zu dürfen- an und in Menschen meiner Umgebung und die Fähigkeit , sie wahrzunehmen.
Weißt du, Ralf – Schönheit im Gesicht, um die Augen, Brust, Po und Bauch die vergeht – aber nicht darum weinen – sie wird, wenn ihr wollt, durch wen auch immer durch eine andere ersetzt!!!
Herzl. Grüße     Leserin Hanne

 

Wie halten Sie es mit der Schönheit in Ihrem Leben? Lassen Sie sich von dem nachfolgenden Gesang der Navajo-Indianer und den anschließenden Übungen inspirieren 🙂

[div3 class=“quote“ class2=“quote-l“]Mit Schönheit vor mir
Mag ich gehen.
Mit Schönheit hinter mir
Mag ich gehen.
Mit Schönheit über mir
Mag ich gehen.
Mit Schönheit unter mir
Mag ich gehen.
Mit Schönheit um mich herum
Mag ich gehen.
Auf meiner Wanderung
der Schönheit nachspürend,
gehe ich, lebendig.[/div3]

 

Schönheit fühlen

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf etwas, das Sie schön finden und fühlen, wie sich das anfühlt. Wie fühlt sich Schönheit an? Und wo im Körper können Sie das spüren? In Ihrem Gesicht? Um die Augen herum? Oder die Mundwinkel? In Ihrer Brust oder Ihrem Bauch? Was geschieht mit Ihrer Atmung? Und was geschieht mit IHNEN?

Wie fühlen Sie sich, wenn Sie Schönheit fühlen?[/div]

 

Das Schöne im Leben entdecken

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und kommen innerlich zur Ruhe. Atmen Sie einige Male tief ein und aus, und denken darüber nach, was für Sie Schönheit überhaupt bedeutet.

Dann überlegen Sie sich, wer bzw. was in Ihrem Leben alles schön ist und wer bzw. was Ihr Leben verschönert. Wertschätzen Sie diese Menschen und Dinge und erkennen Sie an, welchen Wert sie für Sie und Ihr Leben darstellen. Sie können das diesen Menschen auch gerne sagen 🙂

Überlegen Sie sich auch einmal, was alles Sie in Ihrem Leben nicht schön finden. Was veranlasst Sie dazu, es als nicht schön zu bewerten – und somit als nicht schön zu betrachten?

Mein Vorschlag:

Betrachten Sie das, was Sie nicht schön finden, einmal mit den unschuldigen Augen eines Kindes.
Oder schauen Sie mit den Augen eines Wesens von einem anderen Stern, dem jegliche Bewertungskategorien, die wir so haben, fehlen.

Hinweis:
Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, können Sie durchaus wählen, ob Sie etwas schön finden oder nicht. Und wenn Sie wollen, können Sie in Allem etwas Schönes entdecken. Sie müssen nur genau hinschauen 🙂

Und ganz im Sinne des Navajo-Gesangs oben möchte ich Sie einladen, sich von nun an jeden Tag, überall, wo Sie gehenund stehen, mit Schönheit zu umgeben :-)[/div]

 

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Das Leben macht Spaß, ist einfach und funktioniert; behaupte ich einfach mal so. Kann man so sehen; oder auch nicht. Es hat allerdings eine Menge für sich, wenn man es so sieht:

Wenn Sie Spaß und Freude haben, verschafft Ihnen das eine Menge Energie, und das erleichtert es Ihnen, das zu verwirklichen, was Sie verwirklichen wollen.

Wenn die Dinge einfach sind und Sie es sich einfach – d.h., nicht unnötig schwer – machen, kommt Ihr Leben in Fluss, und Sie gelangen reibungsloser ans Ziel.

Wenn das Leben funktioniert, dann sind Sie ganz mühelos der Mensch, der Sie sein wollen und gelangen ohne Anstrengung dahin, wo Sie hin wollen.

Und so führt eins zum anderen:

Wenn Sie dafür sorgen, dass Sie Ihren Spaß haben – und zwar gemeinsam mit anderen, nicht auf deren Kosten –, und wenn Sie das tun, was Ihnen Spaß macht, dann wird das Leben sehr einfach.

Wenn das Leben einfach ist, dann beschäftigen Sie sich nicht mit unwichtigen Dingen, sondern befassen sich mit dem Wesentlichen (nämlich dem, was Spaß macht).

Wenn Sie sich nicht mehr mit unwichtigen und unwesentlichen Dingen aufhalten, kommt Ihr Leben in Fluss und funktioniert. Es hat irgendwie schon fast was Magisches, wenn Sie mehr und mehr das Gefühl gewinnen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und die richtigen Dinge zu tun.

Die folgenden beiden Übungen unterstützen Sie darin, das ganz praktisch zu erfahren – viel Vergnügen 🙂

 

Die Freude des Seins erleben

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Seien Sie bei dem, was immer Sie gerade tun, so aufmerksam und achtsam wie möglich. Richten Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit auf das, was Sie tun. Verschwenden Sie keinen Gedanken an das, was Sie schon alles erledigt haben und auch nicht an das, was Sie noch alles zu tun haben. Seien Sie völlig bei dem, was Sie tun.

Variation:

Fragen Sie sich bei dem, was Sie tun, hin und wieder:

„Wie könnte das noch leichter, müheloser, einfacher, lustvoller gehen?“[/div]

Freude fühlen

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Entspannen Sie sich und kommen mit Ihrer Aufmerksamkeit in den gegenwärtigen Augenblick. Seien Sie so präsent, wie es Ihnen nur möglich ist. Seien Sie präsent mit dem, was auch immer gerade ist. Und dann – fühlen Sie absichtlich Freude. Fühlen Sie, wie sich Freude anfühlt – sein Sie Freude.

Sie können das auch mit Ihrem Atem unterstützen, indem Sie beim Einatmen zu sich sagsen:

Ich fühle Freude.

Und beim Ausatmen:

Ich bin Freude.[/div]

 

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Die folgenden Übungen unterstützen ein Leben aus vollem Herzen, so, wie Sie es schon in den letzten Kursfolgen kennengelernt haben … viel Vergnügen 🙂

Herz und Bauch verbinden

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die drei Punkte, die Sie in Folge 15 schon kennengelernt haben (Füße und Hara) und atmen in Ihrem Rhythmus.

Erschaffen Sie in Ihrer Vorstellung in Ihrem Hara eine goldene Kugel (Sie können auch eine andere Farbe wählen, die für Sie angenehm ist) von der Größe eines Tennisballs. Nun lassen Sie diese Kugel pulsieren, lassen Sie sie sich ein wenig ausdehnen und wieder zusammenziehen. Spielen Sie ein wenig mit dem Rhythmus des Pulsierens, machen es mal schneller, mal langsamer, spielen Sie auch mit der Größe – wie groß kann die Kugel werden, wie klein? Wie ist es, wenn sich die Kugel mit Ihrem Einatem ausdehnt und mit dem Ausatem zusammenzieht?

Nun lassen Sie die Kugel wieder die Größe eines Tennisballs annehmen. In Ihrem ganz eigenen Atemrhythmus und ohne den Atem in irgendeiner Weise zu forcieren, atmen Sie in Ihr Hara ein und lassen den Ausatem durch die Beine fließen und die Füße ausströmen. Dies wird Sie noch mehr erden.

Machen Sie das für 5 Minuten.

Nun stellen Sie sich dort, wo sich Ihr Herz befindet, einen Schmetterling vor, der beim Einatmen seine Flügel ausbreitet und beim Ausatmen wieder schließt.

Variation:

Lassen Sie anstelle des Schmetterlings eine Rose beim Einatmen ihren Blütenkelch sich öffnen und beim Ausatmen wieder schließen. Riechen Sie den Duft, den die Rose verströmt 🙂

Machen Sie auch dies für etwa 5 Minuten.[/div]

 

Im Herzen zentrieren

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Im Stehen, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit für einen Augenblick auf Ihre beiden Füße, spüre, wie sie auf dem Boden stehen. Dann richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr Herz. Atmen Sie für ein paar Atemzüge ganz entspannt, in Ihrem ganz eigenen Atemrhythmus, in Ihr Herz.

Strecken Sie Ihre beiden Arme, etwa in einem Winkel von 45 Grad, zur Seite aus, lassen sie dabei jedoch in den Ellbogen ein ganz klein wenig gebeugt, also nicht völlig durchstrecken. Ihre Hände sind offen, die Handflächen zeigen nach vorne, die Finger sind etwas voneinander entfernt und ebenfalls ein ganz klein wenig gebeugt.

Atmen Sie nun für etwa 10 Minuten in Ihrem Rhythmus in Ihr Herz und lassen Ihren Ausatem Durch Ihre Arme fließen.

Sollten Ihre Arme nach einer Weile schwer werden und Sie das Bedürfnis verspüren, sie hängenzulassen, dann tun dies – behalten Sie jedoch einen Rest Spannung in den Armen, und die Handflächen zeigen weiterhin nach vorn. Wenn sich Ihre Arme ein wenig ausgeruht haben, können Sie sie wieder ein Stück anheben.

Mit dem (für diese Meditation) letzten Einatem führen Sie Ihre Hände vor der Mitte Ihrer Brust zusammen, so dass die Handflächen aneinander liegen, und mit dem Ausatem beugen Sie ein wenig Ihren Kopf und bedanken sich für das Leben (oder die Existenz, oder was bzw. wer immer für Sie angebracht ist). Lassen Sie dieses Verbeugen nicht nur eine äusserliche Handlung sein, bei der Sie Ihren Kopf nach unten bewegen, sondern lassen Sie diese Verbeugung von innen kommen.[/div]

 

Dem Leben aus vollem Herzen begegnen

[div class=“note“ class2=“typo-icon“]Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr Herz. Fühlen Sie es. Bleiben Sie mit diesem Gefühl verbunden und betrachten die Welt und die Menschen und alle Dinge mit den Augen der Liebe und des Staunens.[/div]

 

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